Archiv für den Monat: Juni 2013

Kleinvieh macht auch Mist

Am 01.01.2002 kam der Euro zu uns und da wir gerade eine leere 3 Liter Flasche Bacardi „Rum“stehen hatten, fütterten wir diese gleich mal mit kleinen roten Eurocents.

Es vergingen die Jahre und die Flasche wurde mal mehr und mal weniger gefüttert. Nach über 11 Jahren war es dann endlich soweit…..es ging nix mehr rein.

Endlich voll  (Foto: Herr Meier)

Endlich voll
(Foto: Herr Meier)

Los zur Bank und die Münzen einzahlen. Aber mit so einer Flasche in der Hand sieht das ja nicht ganz so toll aus und am Bankschalter wollten wir uns auch nicht blicken lassen. Also ab zur Bank am Sonntag morgen in der früh mit 2 Taschen voll Geld. Der Münzeinzahlautomat (oder so) wollte gefüllt werden. Doch leider waren wir zu gierig und legten mit der ersten Füllung erstmal den Automaten lahm. Komische Geräusche und Fehlermeldungen auf dem Display gefolgt von einem lauten Krachen waren das Ergebnis. Auf einmal kamen die eingefüllten Münzen schlagartig unten wieder raus und waren in der viel zu kleinen Auffangschale zum überlaufen verdammt. Geräusche wie in Las Vegas und überall Geld auf dem Boden vor dem Automaten! Wow. Schade das wir die Videoaufnahme des Vorraumes wahrscheinlich nie sehen werden 😉

Nach halben Füllungen und einer halben Stunde später wurden wir dann doch noch belohnt.

nur noch halb voll  (Foto: Herr Meier)

nur noch halb voll
(Foto: Herr Meier)

Alles in allem waren insgesamt 4048 Münzen in der Flasche.

Einzahlungsbeleg  (Foto: Herr Meier)

Einzahlungsbeleg
(Foto: Herr Meier)

Naja, ab jetzt werden die goldenen Eurocents gesammelt!

Pro Tip: „Wer zuviel zu schnell „reinschüttet“ dem kommt es auch schnell wieder raus“ Egal ob 3 Liter Bacardi oder eine 3 Liter Flasche Bacardi gefüllt mit Münzen 😉

Run&Fun – unter 4 Minuten

Es ist vollbracht. Run&Fun liegt hinter mir und ich muss sagen das ich schwer zufrieden (mit mir) bin. Meine 2 Ziele die ich mir direkt nach der Anmeldung vorgenommen hatte habe ich erreicht. Nicht langsamster der eigenen Staffel und nicht letzter des gesamten Staffelfeldes zu werden. Beides wurde erreicht. Platz 31 von 34 Staffeln mit einer Gesamtzeit von 22:42 Minuten ist jetzt nicht soo prickelnd, aber wenn man bedenkt das 3 von den 5 Läufer meinten sie müssten nicht trainieren……..Naja, anderes Thema.

Der Herr Meier himself  (Foto: Frau Sieg)

Der Herr Meier himself
(Foto: Frau Sieg)

Meine zwei kurzfristig gesetzten Ziele habe ich auch mit Bravour gemeistert. Unter 4 Minuten laufen, was ich mit 3:56 schaffte. Da ich in unserer Staffel der zweite Läufer war, wollte ich mich auch nicht von anderen Staffelläufern „einholen“ lassen, das klappte wunderbar.

Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht und auch die, die nicht trainierten waren zwar danach zwar recht fertig, aber nix desto trotz wollen sie nächstes Jahr wieder mitmachen…..und diesmal auch trainieren. Mit dem gemeinsam ausgemachten Ziel die Gesamtzeit auf unter 20:00 Minuten zu drücken werden wir also nä. Jahr wieder angreifen…….Ich werde berichten 😉

 

Joey Kelly – no limits

Als ich auf einem Plakat die Ankündigung von Joey Kelly sah, musste ich nicht lange überlegen und habe mir sofort eine Karte für seinen Vortrag „no limits“ besorgt. Nicht das ich jetzt ein Fanboy von Joey bin, aber solche Vorträge über Sportler, Extremsituation usw. haben mich eigentlich immer sehr gut unterhalten. Auch diesmal sollte ich nicht enttäuscht werden.

Vortragsfolie  (Foto: Herr Meier)

Vortragsfolie
(Foto: Herr Meier)

Wegen dem großen Andrang wurde der Veranstaltungsort gewechselt (vom alten Krematorium zum evangelischen Gemeindehaus). Aus diesem Grund fing die Veranstaltung auch ca. 15min. später an, um den eventuell von weiter anreisenden Leuten die Möglichkeit zu geben rechtzeitig hier zu sein.

Es wurde ein hervorragender Vortrag von einem sehr sympathischen Joey Kelly. Eigentlich war es eine Biografie von seinem Leben, angefangen mit der Legendären Kelly Family Zeit bis heute. Er schaffte es immer wieder das Publikum mit seinen Bildern und Videos zu begeistern. Es wurde viel gelacht, gestaunt und ab und an auch geekelt. Viel Anekdoten aus seinem Leben rundeten den Abend ab:

„Falls jemand fragt wer Schuld an der Kelly Family war, sagen sie das es die Italiener waren, denn sie haben uns ausgeraubt und so mussten wir singen um Geld zu verdienen.“

„Wir hatten einen Londoner Stadtbus gekauft, mit dem sind wir von Ort zu Ort gefahren. Leider waren diese Busse für den Stadtverkehr ausgelegt und fuhren nicht schneller als 60km/h. Auch auf der Autobahn hatten wir Kellys keine Freunde“.

Bei seinem allerersten ersten Triathlon: „Zum Glück war da so eine Tonne (Boje) im Wasser, sonst wäre ich untergegangen. Dann würde jetzt hier jemand anders stehen“

„Wenn Du dann dort (Iditasport Alaska – 160 km Lauf bei bis zu -20°C) am Ziel ankommst, wartet keiner auf Dich, nicht mal der Veranstalter. Da musst Du dann mit dem Handy anrufen und sagen das Du am Ziel bist! Antwort: Herzlichen Glückwunsch, das hätten wir jetzt nicht gedacht“

„Ich habe mir gedacht, beim nächsten mal kotzt der Pferd“ (ja, er sagte immer „der“ Pferd!)

Die 90 Minuten vergingen leider viel zu schnell und bei mir persönlich hat dieser „Extremsportler“ sehr viele Sympathiepunkte gesammelt. Ich kann jedem nur empfehlen sich irgendwann mal diesen Vortrag anzutun. Man wird nicht enttäuscht! Auch wenn man danach nicht das Gefühl verspürt sofort einen Ironman oder Ultramarathon zu starten (was er auch in keinem Wort erwähnt oder will) so bleibt doch die positive Begeisterung von einem sympathischen Menschen Joey Kelly der zum Schluß noch erwähnte das Hunger nur eine Hysterie des Körpers ist. 😉

Danke!

Europa-Park – Jahreskarte?

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat es uns mal wieder in den Europapark nach Rust verschlagen. Das gewählte Datum, ein Montag direkt nach den Schulferien, erwies sich als goldrichtig. Mit vollem Auto ging es früh am Morgen los Richtung Park. Das Wetter war perfekt (leicht bewölkt, 12°, kein Regen und die Frisur saß).

Europapark

Eurosat
(Foto: Herr Meier)

Ich kann mich nicht erinnern, das jemals so wenig im Park los war. Die längste Wartezeit betrug 20 Minuten bei der Wodan Holzachterbahn. Beim Silverstar und Blue Fire gar nur 15 Minuten. Bei der Tiroler Wildwasserbahn, dem Alpenexpress, den Piraten von Batavia, dem Geisterschloß und vielem mehr liefen wir einfach nur durch. Herrlich!

Immer wieder bin ich sehr erstaunt, mit was für einer Liebe zum Detail hier alles nahezu perfekt aufeinander abgestimmt ist. Der komplett neu gestaltete Märchenwald kam bei den Kids besonders gut an und auch hier stimmte einfach alles. Die Wege waren allesamt kurz, da in jedem Themenbereich genügend zu tun war und auch deshalb verging die Zeit wie im Flug. Ehe man sich versah, war es 18:30 Uhr und schon wieder Zeit zu gehen. An einem Tag ist der ganze Park schon lange nicht mehr zu bewältigen, zu viel Möglichkeiten sind hier gegeben.

Die Kids waren allesamt (wie wir natürlich auch) schwer begeistert und wären am liebesten am nä. Tag wieder losgefahren. Mit dieser Begeisterung haben wir uns mal in Richtung Jahreskarte informiert und sind nicht abgeneigt eine solche zu erwerben. Nach (nur) 4 Besuchen hat sich der Spaß schon gelohnt. Da unsere Anreise nicht zu lange ist, wird wohl beim nä. Besuch „Jahreskarte kaufen“ auf der Agenda stehen.

 

IronBlogger

So, dann ist der Herr Meier also ab heute offiziell auch ein IronBlogger und zwar in der Bodensee Gruppe.

Für mich der ideale Grund mindestens 1x die Woche was zu bloggen. Die Regeln sind recht einfach und motivierend zugleich. 1x die Woche einen Blogpost schreiben. Falls man mal ne Woche nix macht heißt es 5€ in die gemeinsame Kasse. Das war es im großen und ganzen eigentlich auch schon.

Nach ca. 1 Jahr wird dann das gesammelte Geld auf den Kopf gehauen. Basta.

Na dann hoffe ich mal das ich nicht die ganze Runde nach einem Jahr auf meine Kappe nehmen muss. Ich freue mich schon auf die vielen Blogposts und hoffe auf einen geschonten Geldbeutel meinerseits.

4:22,5

In 9 Tagen ist es soweit, Run&Fun startet und dann werde ich auch meinen Kilometer in der Business Staffel laufen. Das Lauftraining wurde heute zum ersten mal nicht bei schlechtem Wetter und Regen, aber dafür mit gefühlten 30° endlich mal in kurzer Hose und Shirt absolviert. Herrlich.

Screenshot Stoppuhr  (Foto: Herr Meier)

Screenshot Stoppuhr
(Foto: Herr Meier)

Nach dem Aufwärmen ging es heute gleichmal in die Vollen und es wurde der Kilometer unter (fast) Wettkampfbedingungen gelaufen.

Mit 4:22,5 Minuten beendete ich meine 2 1/2 Runden im Stadion und hatte sogar noch ein bisschen Luft nach oben (zugegeben nur ein kleines bisschen). Aber ich denke (hoffe) mal beim Rennen kann ich bestimmt noch was rauskitzeln, um dann eine Zeit von 4:00,0 Minuten zu erreichen. Wobei das jetzt bedeuten würde, das ich pro 100 Meter genau 2,2 Sekunden schneller laufen müsste…..Hmm….!

In 9 Tagen werden wir es wissen…..