Mein erstes Barcamp

Letztes Wochenende war ich zum ersten mal auf einem Barcamp. Stattgefunden hat es in der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Für alle die nicht wissen was ein Barcamp ist, empfehle ich erstmal dieses kleine Video

Am frühen Samstag morgen gegen 7:30 fuhren der @HackReb und ich Richtung Bodensee, bei dem ich mich auch hier nochmal recht herzlich bedanken für die Fahrdienste bedanken möchte. Nach dem Einchecken und einem schnellen Croissant rief der @oliverg auch schon zur Vorstellungsrunde ein. Eigentlich ganz einfach, Name, woher man kommt und 3 Stichworte über einen….ist dann doch etwas schwerer als man denkt, besonders wenn man nicht vorbereitet ist und erstmal nicht weiß was man sagen soll. Ich habe es dann geschafft, aber fragt mich nicht mehr was ich als 3 Stichworte genommen hatte…kritisch, irgendwas noch mit Gadgets oder so….da muss ich mich fürs nä. mal auf jeden Fall besser vorbereiten 😉

Nachdem die Vorstellungsrunde fertig war, ging es an die Sessionplanung. Jeder der eine Session, Diskussion oder ähnliches halten möchte, stellt sein Thema kurz vor und fragt dann in die Runde ob Interesse besteht. Wenn sich Leute melden, wird das Thema auf einem Zettel festgehalten und an die Pinnwand mit dem Sessionplan gehängt. Da ich zuvor schon eine angeregte Diskussion mit anderen über das Foursquare –> Swarm Dilemma hatte und mich der @timbo_SF noch dazu ermutigt hat doch darüber zu reden, entschloss ich mich auch eine Diskussion genau über das Thema anzubieten. Da sich genügend interessierte fanden, schnell einen Zettel geschrieben und ab auf die Pinnwand.

Nachdem der Plan für Samstag voll war, begannen die Sessions und die Leute verteilten sich in die Räume, oder unterhielten sich in der großzügigen Lobby der Uni wenn sie keine Session besuchen wollten. Ich besuchte am Samstag die Sessions „Selftracking“ von @oliverg, das „Sweetup“ von @hoomygumb & @timbo_SF,  „Mobile Fotografie vs. gute Fotos“ von @KerstinKitzmann & @andorweb und zuletzt noch „Überwachung – Was tun dagegen? Tools + Tipps“ von @blariog. Alle Sessions war wirklich sehr interessant und ich konnte persönlich für mich das ein oder andere mitnehmen.

In den Pausen oder wenn ich mal keine Session besuchte, fanden sich immer wieder Leute mit denen man diskutieren und sich austauschten konnte. Der Tag verging wie im Flug. Abends gab es dann noch belegte Brötchen und auf einer Leinwand wurde dann auch die Fußball WM gezeigt. Ich hatte an diesem Abend noch sehr tolle Gespräche mit sehr tollen Leuten. Gegen Ende stieg ich auch noch bei den Werwölfen ein und bestritt dann mehr oder weniger erfolgreich 2 Runden, ehe sich dann Holland gegen Costa Rica durchsetzte und wir Richtung Jugendherberge fuhren. Auch nochmal Danke an @tomww für den Fahrdienst. Gegen halb 2 ging es dann ab ins Stockbett.

Am Sonntag morgen nach einer erfrischenden Dusche ging es runter zum Frühstück und dann wieder ab zur Zeppelin Universität. Diesmal ohne Vorstellungsrunde ging es gleich wieder an die Sessionplannung. Da ich meine Foursquare –> Swarm Diskussion am Samstag nicht untergebracht hatte, habe ich sie gleich als erstes um 10:30 platziert. Der Plan für Sonntag füllte sich schnell und versprach ein spannendes Programm.

Pünktlich zu beginn eröffnete ich meine Diskussionsrunde über Foursquare und die Aufspaltung zu Swarm. Es waren (glaube ich) an die 16 Leute im Raum und es entstand eine rege Unterhaltung. Hier nochmal vielen Dank an alle die dazu beigetragen haben das mir meine erste Session gut in Erinnerung bleiben wird. DANKE! Schade das @JonasWendler am Sonntag keine Zeit hatte, denn mit Ihm hatte ich am Vortag die ein und andere Diskussion über dieses Thema.

Desweiteren besuchte ich am Sonntag noch die Session „Twitter-Grundkurs“ von @riedelwerk, „Aufgeräumt! – Entrümpeln, Platz haben, genießen“ von @anettheim und „Photographie – Do’s & Don’ts“ von @martingrill & @thomasgemperle. Auch diese Sessions waren sehr vergnüglich und haben mir sehr viel Freude bereitet.

Gegen 15:30 machten wir uns dann wieder auf die Heimreise. Ein wirklich außergewöhnliches Wochenende neigte sich viel zu schnell dem Ende zu. Einen besonderen Dank möchte ich noch an folgende Personen loswerden:

@oliverg – für die gute Orga, @thomasgemperle – für die JuHe- Betreuung, @Tinka_Grosse – als Aufpasserin der ZU ;), @liefern – für’s liefern, bei @beanarella als Kaffeesponsor, bei dem es lohnt, sich mal auf der Website umzusehen und natürlich an alle anderen Sponsoren, die das Barcamp erst möglich gemacht haben.

Fazit: Ich kannte zwar schon ein paar Leute von diversen #tweetups oder vom Treffen der Ironblogger Bodensee, aber die freundlich und offene Art aller Teilnehmer hat mich dann doch überwältigt. Viele „alte“ Freunde wieder gesehen, viele neue „Freunde“ kennengelernt. Das war definitiv nicht mein letztes Barcamp.

Hier noch einige Links von anderen Beiträgen zum Barcamp Bodensee

Michaela: Mein erstes Barcamp
Christian: Ein sommerliches Barcamp am Bodensee
Purplegreen: Purplegreen auf dem Barcamp
Kischtrine: Schullandheim Reloaded
Frau Sim: Der Bodensee rief zum Barcamp
Jay F. Kay: Auf dem Barcamp Bodensee 
Eric: Bodensee Barcamp 2014
Chefblogger: Barcamp Bodensee 2014
Jonas Wendler: Barcamp Bodensee 2014