Currywurst auf der Neckarburg?

Von Deutschlands erstem Currywurst-Beauftragtem wurde jetzt ein Miniblogstöckchen über den Jens zum mir geworfen. Die Beiträge können müssen hier und hier gelesen werden.

Letzten Sonntag stand der schon lang geplante Start des #4Jahresplans der #4Grilleure bei der Weber Grillakademie auf dem Plan. Der Weg nach Reichenbach führte uns unweigerlich auf der A81 direkt zum Rasthof Neckarburg Ost. Ein kurzer Blick auf die aussen angebrachte Speisekarte genügte. Einer spontanen Currywurst Verkostung stand nichts mehr im Weg. Jens war der schnellste und bestellte als erster, was sich später für ihn als Glücksgriff erwies. Nachdem Jay und ich ebenfalls eine Currywurst geordert hatten, wurden wir freundlich mit den Worten, daß wir die Wurst an den Platz geliefert bekommen, zum bezahlen geschickt. 3,99€ für eine Currywurst mit einem Aufbackbrötchen. Für eine Autobahnraststätte ein einigermaßen fairer Preis.

Die Vorfreude auf eine frische heiße Wurst verging uns nach genau 5 Minuten! Solange dauerte es bis wir unsere Currywurst serviert bekamen.

Currywurst
Mit unzähligen Einschnitten wurde diese Rote Wurst auf einem Kontaktgrill in Rekordzeit warm gemacht und in einer vorgefertigten erwärmten Soße ertränkt. Schön ist anders! Der Darm war sehr fest und ließ sich fast nicht schneiden (jetzt bekamen auch die vielen Einschnitte eine Sinn). Die Wurst war lauwarm (Jens hatte uns ja die letzte heiße Wurst weggeschnappt) und wäre als reine Rote Wurst richtig gegrillt, als normaler Durchschnitt durchgegangen. Die doch sehr künstlich aussehende und schmeckende Soße war für meinen Geschmack doch sehr süß. Da half auch das Currypulver nicht darüber weg. Das Aufbackbrötchen rundete das unterdurchschnittliche Geschmackserlebnis ab.

Fazit: Die Currywurst auf der Neckarburg werde ich mir definitiv nicht mehr bestellen.

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