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Nach dem Laufen….

…..ist vor dem Radfahren. Nachdem ich Run & Fun mehr oder weniger erfolgreich hinter mich gebracht habe, steht schon wieder das nächste Highlight auf dem Programm. Ende August werde ich im Urlaub mal wieder auf meinen Österreichischen Freund treffen, der mich wieder dazu bringen wird das Rad und die Berge zu besteigen.

Screenshot runtastic  (Foto: Herr Meier)

Screenshot runtastic
(Foto: Herr Meier)

Da ich dieses Jahr noch nicht einen Kilometer auf dem Rad hinter mir habe, wurde es langsam Zeit. Am Montag war es dann soweit, der 1. Juli erschien mir als richtiges Datum zum starten. Die Radlerklamotten passten zwar nicht wie angegossen, aber daran kann ich ja noch arbeiten.

Aus einer eigentlich geplanten kleinen Runde wurden dann am Ende doch ganze 26,6 km. Alleine hätte ich wohl nicht die Motivation dafür aufbringen können, aber deshalb fährt man ja auch zu zweit (Danke Don).
Erstaunlich gut drauf waren wir dann auch nach den 82 Minuten auf dem (harten) Sattel. Die nächste Tour ist schon ausgemacht. Dann werden wir mal sehen wie wir uns zeitlich verbessern werden, denn ich höre den Berg (und Österreicher) schon rufen 😉

Run&Fun – unter 4 Minuten

Es ist vollbracht. Run&Fun liegt hinter mir und ich muss sagen das ich schwer zufrieden (mit mir) bin. Meine 2 Ziele die ich mir direkt nach der Anmeldung vorgenommen hatte habe ich erreicht. Nicht langsamster der eigenen Staffel und nicht letzter des gesamten Staffelfeldes zu werden. Beides wurde erreicht. Platz 31 von 34 Staffeln mit einer Gesamtzeit von 22:42 Minuten ist jetzt nicht soo prickelnd, aber wenn man bedenkt das 3 von den 5 Läufer meinten sie müssten nicht trainieren……..Naja, anderes Thema.

Der Herr Meier himself  (Foto: Frau Sieg)

Der Herr Meier himself
(Foto: Frau Sieg)

Meine zwei kurzfristig gesetzten Ziele habe ich auch mit Bravour gemeistert. Unter 4 Minuten laufen, was ich mit 3:56 schaffte. Da ich in unserer Staffel der zweite Läufer war, wollte ich mich auch nicht von anderen Staffelläufern „einholen“ lassen, das klappte wunderbar.

Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht und auch die, die nicht trainierten waren zwar danach zwar recht fertig, aber nix desto trotz wollen sie nächstes Jahr wieder mitmachen…..und diesmal auch trainieren. Mit dem gemeinsam ausgemachten Ziel die Gesamtzeit auf unter 20:00 Minuten zu drücken werden wir also nä. Jahr wieder angreifen…….Ich werde berichten 😉

 

Joey Kelly – no limits

Als ich auf einem Plakat die Ankündigung von Joey Kelly sah, musste ich nicht lange überlegen und habe mir sofort eine Karte für seinen Vortrag „no limits“ besorgt. Nicht das ich jetzt ein Fanboy von Joey bin, aber solche Vorträge über Sportler, Extremsituation usw. haben mich eigentlich immer sehr gut unterhalten. Auch diesmal sollte ich nicht enttäuscht werden.

Vortragsfolie  (Foto: Herr Meier)

Vortragsfolie
(Foto: Herr Meier)

Wegen dem großen Andrang wurde der Veranstaltungsort gewechselt (vom alten Krematorium zum evangelischen Gemeindehaus). Aus diesem Grund fing die Veranstaltung auch ca. 15min. später an, um den eventuell von weiter anreisenden Leuten die Möglichkeit zu geben rechtzeitig hier zu sein.

Es wurde ein hervorragender Vortrag von einem sehr sympathischen Joey Kelly. Eigentlich war es eine Biografie von seinem Leben, angefangen mit der Legendären Kelly Family Zeit bis heute. Er schaffte es immer wieder das Publikum mit seinen Bildern und Videos zu begeistern. Es wurde viel gelacht, gestaunt und ab und an auch geekelt. Viel Anekdoten aus seinem Leben rundeten den Abend ab:

„Falls jemand fragt wer Schuld an der Kelly Family war, sagen sie das es die Italiener waren, denn sie haben uns ausgeraubt und so mussten wir singen um Geld zu verdienen.“

„Wir hatten einen Londoner Stadtbus gekauft, mit dem sind wir von Ort zu Ort gefahren. Leider waren diese Busse für den Stadtverkehr ausgelegt und fuhren nicht schneller als 60km/h. Auch auf der Autobahn hatten wir Kellys keine Freunde“.

Bei seinem allerersten ersten Triathlon: „Zum Glück war da so eine Tonne (Boje) im Wasser, sonst wäre ich untergegangen. Dann würde jetzt hier jemand anders stehen“

„Wenn Du dann dort (Iditasport Alaska – 160 km Lauf bei bis zu -20°C) am Ziel ankommst, wartet keiner auf Dich, nicht mal der Veranstalter. Da musst Du dann mit dem Handy anrufen und sagen das Du am Ziel bist! Antwort: Herzlichen Glückwunsch, das hätten wir jetzt nicht gedacht“

„Ich habe mir gedacht, beim nächsten mal kotzt der Pferd“ (ja, er sagte immer „der“ Pferd!)

Die 90 Minuten vergingen leider viel zu schnell und bei mir persönlich hat dieser „Extremsportler“ sehr viele Sympathiepunkte gesammelt. Ich kann jedem nur empfehlen sich irgendwann mal diesen Vortrag anzutun. Man wird nicht enttäuscht! Auch wenn man danach nicht das Gefühl verspürt sofort einen Ironman oder Ultramarathon zu starten (was er auch in keinem Wort erwähnt oder will) so bleibt doch die positive Begeisterung von einem sympathischen Menschen Joey Kelly der zum Schluß noch erwähnte das Hunger nur eine Hysterie des Körpers ist. 😉

Danke!

4:22,5

In 9 Tagen ist es soweit, Run&Fun startet und dann werde ich auch meinen Kilometer in der Business Staffel laufen. Das Lauftraining wurde heute zum ersten mal nicht bei schlechtem Wetter und Regen, aber dafür mit gefühlten 30° endlich mal in kurzer Hose und Shirt absolviert. Herrlich.

Screenshot Stoppuhr  (Foto: Herr Meier)

Screenshot Stoppuhr
(Foto: Herr Meier)

Nach dem Aufwärmen ging es heute gleichmal in die Vollen und es wurde der Kilometer unter (fast) Wettkampfbedingungen gelaufen.

Mit 4:22,5 Minuten beendete ich meine 2 1/2 Runden im Stadion und hatte sogar noch ein bisschen Luft nach oben (zugegeben nur ein kleines bisschen). Aber ich denke (hoffe) mal beim Rennen kann ich bestimmt noch was rauskitzeln, um dann eine Zeit von 4:00,0 Minuten zu erreichen. Wobei das jetzt bedeuten würde, das ich pro 100 Meter genau 2,2 Sekunden schneller laufen müsste…..Hmm….!

In 9 Tagen werden wir es wissen…..

 

Der erste Schritt ist gemacht

Laufbandanalyse (Foto: Herr Meier)

Laufbandanalyse (Foto: Herr Meier)

Jetzt ist es amtlich, der Herr Meier hat sich bei Run & Fun in Tuttlingen angemeldet. OK, „nur“ in der Business Staffel, aber hey, der Wille zählt, oder nicht? Jetzt erstmal schauen wie man(n) sich am besten auf „seinen“ Kilometer vorbereiten kann. Ein Meier will ja nicht die schlechteste Zeit vom Team laufen….ja, ein bisschen Ehrgeiz sollte schon sein.

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